Der grüne City Airport Bremen: Hier fliegen nicht nur Flugzeuge

City Airport Bremen
Quelle: Airport Bremen
22. Januar 2015 - in Wissenswert

Unter der Geschäftsführung von Jürgen Bula, der gleichzeitig Vorsitzender im Fachausschuss Umwelt der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V. ist, steht am City Airport Bremen der Umweltschutz ganz weit vorne.

Der Bremer Flughafen, der als einziges deutsches Mitglied im Projekt „Green Sustainable Airports“ vertreten ist, legt höchsten Wert auf die Umwelt.

Das 315 Hektar große Flughafenareal, das sich in der Bremer Wesermarsch befindet, grenzt direkt an das Naturschutzgebiet „Kladdinger Wiesen“. Um die große Biodiversität zu schützen arbeiten Experten des Flughafens und externe Fachleute täglich daran, ökologisch verträgliche Wege zu finden.

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Um die vorhandene Start- und Landebahn in ihrer vollen Länge von 2.034 Metern wieder hindernisfrei nutzbar zu machen, verlegte man 1989/90 den kleinen Fluss Ochtum auf einer Länge von 5,4 Kilometern etwas weiter nach Westen. Damit verbunden entstand der Park Links der Weser, die größte Parkanlage Bremens.

Heute helfen Sicht- und Lärmschutzwände mit Weidenanpflanzungen, ein angelegter Wald und die im Auftrag des Flughafens beweideten und bewirtschafteten Felder dabei, die Flora und Fauna zu bewahren. Über 90 Vogelarten und viele andere Tiere leben im und um den Bereich des Flughafens. Zusätzlich siedelte ein beauftragter Imker 2014 Bienenkolonien am südwestlichen Rand des Geländes an. Bienenvölker der „Dunklen Biene“ – eine Rasse, die durch Zucht anderer Bienenrassen vom Aussterben bedroht ist. 

Während im Bereich der Start- und Landebahnen der Rasen aus Gründen der Flugsicherheit lang gelassen wird, wird der übrige Rasen einmal im Jahr gemäht. Zwei Drittel des 315 Hektar großen Geländes bestehen aus Grünfläche. Das ergibt etwa 1.500 gepresste Rundballen à 400 bis 600 Kilogramm, die als Viehnahrung weiterverwendet werden.

Umweltschutz ist am City Airport Bremen Teamarbeit. Egal ob es um das Schallschutzprogramm CALMAR geht oder um die eigene Energieversorgung. Denn der Flughafen betreibt sein eigenes Blockheizkraftwerk, durch das die eigene Energie- und Wärmeversorgung unterstützt wird. 

Seit 2009 senkte der Flughafen so die CO2-Emissionen um insgesamt 23,9%, den Energiebedarf um 29,7% und den Verbrauch von Erdgas um 42,6%. Grund dafür ist beispielsweise der Einsatz von Tageslicht in den Terminals, sowie die Umstellung auf LED-Beleuchtung. Zusätzlich wurde der Großteil des Fuhrparks auf einen elektrischen- oder Hybridantrieb umgerüstet. Das Umweltministerium zeichnete daraufhin 2013 den Bremer Flughafen im Rahmen des Effizienztisch NordWest2 aus.

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